Warum ist glücklich sein nur so schwer. Eigentlich müsste ich vor Glück strahlen. Ich wohne in der perfekten Stadt, habe endlich eine eigene Wohnung, mein Wunschstudium und einen Freund der jede Sekunde mit mir verbringen will. So einfach ist das leider nicht. S ist toll und ich würde am liebsten die ganze Zeit bei ihm sein. Das Problem: Ich will auch was unternehmen, ich will trinken und wenn das einfach nur heißt Abends in ner Bar zu sitzen. Ich bin jung ich will nicht die ganze Zeit nur rumchillen. S anscheinend schon. Fr wollten wir Tequila trinken, hatte er keinen Bock, Sa wollten wir Bowlen, er vereinbart einen Termin mit seiner Ma, sodass wir zum Ikea fahren und die Ma im rasendentempo schlecht gelaunt durchrennt, So wollten wir in die Mauritiusterme weil ich Gutscheine von meiner Ma bekommen habe, aber hey Moment, wir müssen den Schrank ja noch im Schneckentempo aufbauen und den ganzen Tag rumräumen. Dann möchte ich wenigstens Nachmittags zu mir, aufräumen und bla aber er will erst noch den Film zu ende schaun und muss dann was? Rumräumen, weil er das ja nicht schon den ganzen Tag läuft. Und ich sitze rum und habe nichts zu tun und werde dann angemotzt weil ich schlechte Laune habe und er ja auch nichts dafür könne. Wenn ichs mir genau überlege ist es vll meine Schuld. Ich könnte ja auch ohne ihn was unternehmen, wäre vll mal gut nicht jedem aus meinem Freundeskreis abzusagen.
Die Devise ist dann wohl entweder bei S rumhocken, um in seiner Nähe zu sein oder die Gefühle S überall dabei haben zu wollen zu ignorieren, mehr mit anderen zu unternehmen und ihn vll doch nur 2 oder 3 mal die Woche zu sehen und nicht jeden Tag.Genau das werde ich jetzt ausprobieren, also morgen auf einen Männerabend/ Medizinerparty, Do Cocktailstrinken mit den Germanistikmädels und Fr in die Live, die ich sowieso vermisse.
Auch wenn ich mir einfach wünschen würde, dass S mal aktiver wird, aus seinem Winterschlaf aufwacht und das am besten so schnell wie möglich !
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